Der häufigste Fall
Das eine große Excel-File, das längst keiner mehr ganz durchblickt.
Über Jahre gewachsen, von mehreren Personen gepflegt, mit Formeln, die niemand mehr vollständig nachvollziehen kann — und trotzdem die Grundlage für wichtige Entscheidungen. Das ist der Fall, den wir bei neuen Kunden am häufigsten sehen: zeitaufwendig in der Pflege, fehleranfällig durch die vielen Bearbeiter. Wir bauen daraus ein Dashboard mit genau den Zahlen und Kennzahlen, die bisher im Excel standen — nur tagesaktuell gepflegt, ohne manuellen Aufwand und ohne die Fehlerquellen von vorher.
Noch unsicher, ob das zu Deinem Unternehmen passt?
Das ist der häufigste Ausgangspunkt: „Klingt sinnvoll, aber was würde das konkret bei uns verändern?" Hier ein paar Antworten — direkt an Beispielen, nicht an Werbetexten.
Im Vertrieb
Du siehst nicht nur „Umsatz", sondern erkennst automatisch, wenn ein Stammkunde plötzlich weniger bestellt als sonst, welche Angebote seit Wochen offen sind, und welche Vertriebschancen kurz vor dem Abschluss stehen — ohne dass jemand extra danach suchen muss.
Im Einkauf
Du siehst auf einen Blick, welche Lieferanten zuverlässig liefern und welche nicht, wo Bestellungen überfällig sind, und wie sich Dein Lagerbestand entwickelt — bevor ein Engpass zum Problem wird.
In der Finanzplanung
Du weißt nicht nur, wie der Kontostand heute aussieht, sondern auch, wie er sich in den kommenden Wochen entwickelt — inklusive einer ehrlichen Liquiditätsvorschau, die zeigt, worauf Du Dich verlassen kannst und wo noch Unsicherheit steckt. Und Du siehst automatisch, welche Forderungen länger als 60 Tage überfällig sind, statt es in Excel nachzuhalten.
Im Alltag
Statt eine Excel-Tabelle zu öffnen und selbst zusammenzurechnen, fragst Du einfach — im Chat, in normaler Sprache — und bekommst die Antwort aus Deinen echten Zahlen, sofort.
Fast alles ist möglich.
Unsere Infrastruktur ist hochflexibel — die meisten Kundenwünsche setzen wir um, sofern die dafür nötigen Daten zugänglich sind. Im Idealfall direkt in weclapp, aber auch die Anbindung weiterer Datenquellen ist möglich. Voraussetzung ist eine klare Definition, wie eine Kennzahl berechnet wird und wie mit Ausnahmen umgegangen wird. Die gewünschte Oberfläche — mit den passenden Grafiken, Tabellen und Zahlen — erarbeiten wir gemeinsam mit Dir. Und falls Du lieber selbst gestaltest: Auf Basis unseres Datenmodells kannst Du auch eigene Reports selbst aufbauen. Der Einstieg gelingt dabei ohne Umwege — wir machen bei Dir ein kostenloses Onboarding, damit Du und alle Mitarbeitenden, die mit The Analyzer arbeiten, sich von Anfang an auskennen.
A. Vertrieb & Kundenmanagement
Vom Blick auf einzelne Standorte bis zur Vorbereitung des nächsten Kundentermins.
- Auswertung nach Lieferstandort statt Rechnungsempfänger. Gerade bei größeren Kunden mit zentralem Einkauf für viele Standorte (z. B. Handelsketten) reicht die Rechnungsadresse allein nicht aus. Wir werten stattdessen die einzelnen Lieferadressen aus, damit Du siehst, welcher Standort wie viel bezieht oder verkauft — auch wenn weclapp dafür nur einen zentralen Rechnungsempfänger kennt.
- Frühwarnung bei verändertem Bestellverhalten. Besonders bei Kunden mit wiederkehrendem Bestellrhythmus (z. B. im Gastronomie-Handel) zeigen wir, wenn die gewohnte Regelmäßigkeit oder bestimmte Artikel plötzlich einbrechen — bevor der Umsatzrückgang im Monatsabschluss auffällt.
- Vertriebs-Vorbereitung auf einen Blick. Vor einem Kundentermin siehst Du in einem einfachen Dashboard, welche Artikel ein Kunde in der Vergangenheit wie oft und in welcher Menge gekauft hat — daraus lassen sich passende Zusatzangebote für das Gespräch ableiten.
- Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter. Wer hat welchen Auftrag reingeholt? Eine klare Zuordnung von Umsatz zu einzelnen Vertriebsmitarbeitern.
- Vertriebspipeline mit Abschlusswahrscheinlichkeit. Wie viele Angebote sind aktuell offen, und welcher Umsatz ist realistisch zu erwarten? Wir verknüpfen offene Angebote mit Abschlusswahrscheinlichkeit und erwartetem Volumen — aufgeschlüsselt nach einzelnen Vertriebsmitarbeitern.
B. Finanzplanung & Liquidität
Statt auf den Steuerberater zu warten — Deine Zahlen live und Deine Liquidität planbar.
- Live-BWA. Eine reguläre BWA steht meist erst deutlich nach Monatsabschluss vom Steuerberater zur Verfügung. Sofern die Buchhaltung sauber in weclapp geführt wird, bilden wir die BWA live ab — nach SKR03, SKR04 oder dem österreichischen Standardkontenrahmen — inklusive Abgleich mit Deinen Fixkosten als zusätzlicher Datenquelle, damit Du täglich weißt, wie nah Du an einem Monatsüberschuss bist.
- Offene-Posten-Überwachung. Welche Forderungen sind länger als 60 Tage überfällig? Wir zeigen das automatisch, statt dass Du es in Excel nachhalten musst.
- Cash-Flow-Prognose. Eine individuelle Lösung, die stark von Deinen eigenen Annahmen abhängt: Gilt eine Zahlung zum Fälligkeitsdatum als eingegangen, oder rechnest Du mit einer durchschnittlichen Zahlungsdauer über alle Kunden? Dazu kommt meist eine Einkaufs- oder Verkaufsmengenprognose mit Annahmen zu Wachstum oder Rückgang. Der erste Schritt ist immer, gemeinsam den gewünschten Detailgrad und die einzelnen Annahmen klar zu definieren.
- Automatisiertes Reporting für externe Adressaten. Regelmäßige, automatisierte Kennzahlen-Reports für Banken, Investoren oder einzelne Abteilungen — ohne dass jemand die Zahlen jedes Mal von Hand zusammenstellen muss.
C. Umsatz- und Ertragsauswertungen (Sonderfälle)
Nicht jeder Umsatz lässt sich mit der Standard-Logik von weclapp sauber abbilden.
- Umsatz inklusive Lieferanten-Gutschriften. Manche Kunden erhalten Gutschriften von Lieferanten über Einkaufsrechnungen, die eigentlich in den Umsatz einfließen sollten. Wir bilden das entsprechend ab, statt Verkaufs- und Einkaufsseite getrennt zu betrachten.
- Anzahlungen im Projektgeschäft. Bei größeren Projekten (z. B. im Baugewerbe) erfolgen oft hohe Anzahlungen, während die Schlussrechnung erst nach Projektabschluss — teils deutlich verspätet — gestellt wird. Wir berücksichtigen Anzahlungsrechnungen entsprechend in der Umsatzauswertung.
- Zeitvergleiche mit freier Dimensionierung. Marge, verkaufte Stück, Auftragsvolumen, Rechnungsvolumen, Rabattierungen, Anzahl Bestellungen und mehr — jeweils im Vergleich Vormonat/aktueller Monat, Vorquartal/aktuelles Quartal oder Vorjahr/aktuelles Jahr, inklusive Delta in absoluten Zahlen und Prozent.
- Preis- und Margen-Forecasting. Was passiert mit Marge, Umsatz und Rentabilität, wenn sich Einkaufs- oder Verkaufspreise ändern? Unser Forecasting-Tool bildet das ab — inklusive der Annahme, dass eine Preisänderung auch die Absatzmenge beeinflusst.
D. Einkauf & Lager
Von der richtigen Bestellmenge bis zur Preisverhandlung.
- Lagerplanung mit saisonaler Nachfrage. Statt nur auf den in weclapp hinterlegten Mindestlagerbestand zu schauen, berechnen wir Deinen Bedarf auf Basis der tatsächlichen Verbrauchsdaten aus einem saisonal passenden Referenzzeitraum — abgestimmt auf Deine hinterlegten Lieferzeiten. Daraus leiten wir eine sinnvolle Mindestbestellmenge und eine Prognose der Lagerreichweite ab (inklusive bereits laufender Bestellungen), damit Du bei minimaler Kapitalbindung durchgehend lieferfähig bleibst.
- Einkaufspreis-Dashboard. Eine Übersicht über die Preisentwicklung Deiner Einkaufspreise im Zeitverlauf — plus eine klare Einschätzung, bei welchen Lieferanten sich eine Nachverhandlung lohnt, basierend auf dem tatsächlichen Einkaufsvolumen je Artikel.
E. Marketing & Kundenbindung
Damit Dein Marketing-Budget dorthin geht, wo es sich wirklich lohnt.
- Customer Lifetime Value nach Erstkauf-Artikel. Gerade im Online-Vertrieb ist der Wert eines Kunden über die Zeit oft deutlich höher als der erste Einkauf. Wir zeigen den Customer Lifetime Value in Abhängigkeit vom Erstkauf-Artikel — damit Du Dein Marketing-Budget nicht am Erstkauf, sondern am tatsächlichen Kundenwert ausrichtest. Das funktioniert in beide Richtungen: zu vorsichtig kalkuliert bremst Du Dein Wachstum unnötig, zu großzügig kalkuliert riskierst Du, dass Deine Marketing-Ausgaben den tatsächlichen Kundenwert übersteigen.
- Kundensegmentierung für gezieltes Re-Marketing. Schnell Kundenlisten mit Kontaktdaten nach Kaufdatum und Artikel filtern — zum Beispiel, um Kunden zu identifizieren, die im letzten Jahr ein Produkt gekauft haben, das erfahrungsgemäß jetzt ein Nachfolge- oder Nachfüllprodukt benötigt, und sie gezielt per Newsletter anzusprechen.
- Werbeausgaben im Abgleich mit der tatsächlichen Marge. Wir binden Ad-Spend- und Performance-Daten aus Werbeplattformen an und gleichen sie auf Kampagnenebene mit der tatsächlichen Marge der jeweiligen Aufträge ab — damit Du siehst, welche Kampagnen wirklich profitabel sind und welche nicht.
F. Verträge, Provisionen & Service
Wiederkehrende Umsätze, Vertriebspartner und Support-Qualität — alles im Blick, ohne manuelle Zusammenstellung.
- MRR-Auswertung aus laufenden Verträgen. Besonders im Dienstleistungsbereich relevant: eine Auswertung Deiner weclapp-Verträge, die zeigt, wie viel Monthly Recurring Revenue aktuell läuft und wie viel laut aktuell gültigen Verträgen in Zukunft ansteht.
- Automatisierte Provisionsabrechnung. Aufträge nach Postleitzahl-Regionen oder anderen geografischen Gebieten auswerten, inklusive unterschiedlicher Provisionssätze je Vertriebspartner — als Basis für eine automatisierte monatliche Provisionsabrechnung.
- Ticket-Auswertung. Durchschnittliche Bearbeitungszeit und Kundenzufriedenheit aus Deinem Ticket-System im Blick — auch dann, wenn einzelne weclapp-Felder ursprünglich für etwas anderes gedacht waren und entsprechend angepasst ausgewertet werden müssen.
So einfach ist der Einstieg
Du legst in weclapp einen API-Token mit Lesezugriff an — mehr brauchen wir nicht. Wir melden uns innerhalb eines Werktags persönlich zurück, richten Deine eigene, getrennte Umgebung ein, und nach 3–5 Werktagen steht das erste gemeinsame Dashboard-Review an. Mehr dazu: der vollständige Ablauf.